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Armutsbekämpfung durch Dorfentwicklung im Arun Tal


80 % der nepalesischen Bevölkerung leben auf dem Land, wo die Bauern Subsistenz­land­wirtschaft betreiben. Die Felderträge bilden ihre Lebensgrundlage, die jedoch mehr und mehr schwindet. Es wird immer schwieriger, die wachsende Bevölkerung zu ernähren. Oft liefern die Felder Nahrung nur für sechs, sieben Monate – dann müssen die Männer woanders zusätz­liches Geld verdienen. Sie arbeiten als Träger, Hilfsarbeiter, verrichten die schwersten Arbeiten, um ihre Familien zu ernähren, Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen oder einen Arztbesuch bezahlen zu können.

Im Osten Nepals, in der Pufferzone des Makalu-Barun-Nationalparks, betreibt EcoHimal ein landwirt­schaftliches Entwicklungsprojekt. Es soll helfen, die Felderträge zu steigern, neue Pflanzen bzw. Getreidesorten anzubauen und zusätzliche Einkommen zu ermöglichen. Partner von EcoHimal sind die Dorfkooperativen, die Heilkräuter und Heilpflanzen kultivieren, Karda­mom-Plantagen bewirtschaften und aus einer Nesselfaser starke Webstoffe herstellen und vermarkten. Sie arbeiten hart und ziehen an einem Strang – in der Gemeinschaft liegt ihre Stärke!

Durch extreme Regenfälle, Erdrutsche und Schlammlawinen werden immer wieder Wege, Brücken und Häuser verschüttet und zerstört. EcoHimal unterstützt die lokale Bevölkerung beim Wiederaufbau aber auch in der Entwicklung neuer Produkte, beim Aufbau von Obst- und Gemüsekulturen, durch Ausbildungskurse und Kleinkredite.

 

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