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Zentrum für traditionelle tibetische Medizin in Jharkot
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Viele Menschen im Himalaya vertrauen auch heute noch auf die tibetische Heilkunst. In Jharkot, einem kleinen Dorf auf 3600m, direkt an der Trekking-Route rund um das Annapurna-Massiv und in der Nähe des Pilgerortes Muktinath gelegen, steht ein Kloster mit einem kleinen Zentrum für tibetische Medizin. Traditionelle Heilmethoden werden hier von einem Amchi (Lehrmeister) und 2 Assistenten an 30 Schüler weitergegeben. Sie erhalten zuerst eine Grundschulausbildung sowie Unterricht in tibetischer, englischer und nepalesischer Sprache. Später folgen Unterweisung in buddhistischer Philosophie sowie sieben Jahre in tibetischer Medizin und Pflanzenkunde. |
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Das medizinische Zentrum wurde einige Jahre von der Universität für Bodenkultur unterstützt und von 2001 bis 2006 von Öko Himal und der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) erhalten. Mit einem Jahresbudget von rd. € 20.000 wurde der Schulbetrieb sowie Unterbringung, Kleidung und Essen für die Schüler finanziert und die Ausstattung der Schule verbessert. Für die Jahre 2007 bis 2009 unterstützt Öko Himal das Zentrum durch Stipendien für Studenten der tibetischen Medizin und die Dorfgemeinschaft in organisatorischer Hinsicht. Bei diesem "Kofinanzierungsprojekt" muss Öko Himal 20% der Gesamtkosten aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen, durch Vorträge und Verkaufserlöse aus Büchern und CDs aufbringen, während die OEZA 80% beiträgt. |
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Seit kurzem wird das Kloster und die Schule auch von der
deutschen Stiftung Jharkot-Projekt unterstützt. Mehr dazu unter
http://www.jharkot-projekt.de Zum Download: Weihnachten mit den Göttinnen des Himalaya (pdf) |
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