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Nothilfe für Nomaden Die meisten Tibeter leben entweder als einfache Ackerbauern entlang größerer Flüsse, an denen eine Bewässerung der Felder möglich ist, oder als Halbnomaden bzw. Nomaden isoliert auf den weiten Hochflächen des Tschang Tang. Bedingt durch die große Höhe und Trockenheit ist hier nur extensive Weidewirtschaft möglich (Yaks, Ziegen, Schafe). Durch extrem harte Winter in den 1990er Jahren sind sowohl in der Region Amdo (Präfektur Ngagchu) als auch in der Region Selung (Porong - Nyalam County) hundertausende Tiere verendet. Unmittelbare Folge dieser Naturkatastrophe waren Hungersnot und Versorgungsengpässe bei den Nomadenstämmen, wovon insgesamt etwa 40 000 Menschen betroffen waren. Öko Himal reagierte rasch und unterstützte die Betroffenen mit finanziellen Zuwendungen, Nahrungsmitteln und Kleidung. Da die Folgeschäden der Wetterkatastrophe noch länger spürbar sein werden, wurden die Hilfsmaßnahmen fortgesetzt: Aus Spenden wurden Grundnahrungsmittel wie Gerstenmehl, Tee, Zucker gekauft und verteilt, Zelte und Notunterkünfte zur Verfügung gestellt und vor allem die überlebensnotwendigen Yaks und Schafe angekauft und den Familien übergeben. Mit Ende 2001 wurde das Projekt formal abgeschlossen. Um die Nachhaltigkeit der Hilfsmaßnahmen zu überprüfen, wurde in Zusammenarbeit mit der BOKU Wien ein begleitendes Forschungsprojekt durchgeführt. Es soll herausfinden, welche Maßnahmen notwendig sind, um ähnliche Folgen zukünftiger Kälteeinbrüche zu minimieren. |
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| Fernsehen mit Yak und Yeti (pdf) |
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