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Ein Schulprojekt zu den UN-Millenniumszielen
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Volksschulprogramm für Tibet

Eine den vielen Problemen auf dem Dach der Welt angemessene Form der Entwicklungszusammenarbeit ist der Bau von Schulen und die Sicherung der längerfristigen Versorgung und Ausbildung der Kinder. Trotz der offiziellen Schulpflicht ab sechs Jahren ist vielen Kindern der Schulbesuch nicht möglich.

Öko Himal hat mit seiner italienischen Schwesterorganisation Eco Himal Italia und tibetischen Partnern bereits eine Reihe von Volksschulen errichtet und konzentrierte sich dabei auf die Region Porong.  Das Gebiet liegt auf einer Höhe von rd. 4700 m und ist nicht nur eines der ärmsten, sondern leidet besonders unter Bodenaustrocknungen und massiven Klimaveränderungen (schneereiche, lange Winter, wenige Niederschläge das Jahr über). Hunger ist in diesem Gebiet keine Seltenheit, quält Mensch und Tier.

Die Kosten für eine Schule lagen je nach Größe zwischen 9.000 und 25.000 Euro. Die Arbeitsleistung kam - wie in jedem tibetischen Schulprojekt - von den Einheimischen, die Baustoffe wurden über Spenden und Sponsoren finanziert, ebenso die Einrichtung.
 

Beispiele der seit 1992 mit Spendengeldern erbauten Schulen:


Schulprojekte und Dorfentwicklung mit Comunidad Humana 

Für die Durchführung der Schulprojekte arbeitet Öko Himal seit 2004 mit einem neuen Partner zusammen. Comunidad Humana ist eine spanische NGO, die humanitäre Aktivitäten (Schulbau, Kinderheime, Krankenhäuser, landwirtschaftliche Projekte) in Tibet durchführt und ausschließlich mit tibetischem Personal und europäischen Freiwilligen (Architekten, Ingenieuren, Ärzten, Krankenschwestern, Lehrern, etc.) arbeitet.

Damit auch Nomadenkinder am Unterricht teilnehmen können, haben viele Grundschulen am Lande einen kleinen Internatsanbau, dessen Ausstattung angesichts der kalten Winter auf 4500 m Seehöhe oft unzumutbar für die Kinder ist.

Öko Himal unterstützt:

  • die Versorgung mit Trinkwasser
  • den Bau von Toiletten und sanitären
     Einrichtungen
  • die Verbesserung der Innenausstattung
    der Räume
  • die Aufwertung der Ernährung der Schüler
    durch den Anbau von Gemüse in
    schuleigenen Glashäusern
  • Untersuchungen durch Ärzte und Hygienetrainings

 

Für den Bau von Schulen finanziert Eco Himal die Baumaterialien sowie die Einrichtung, die Familien stellen ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Eco Himal hilft damit den Dorfgemeinschaften die Voraussetzungen zu schaffen, damit Volksschulen im Rahmen des tibetischen Grundschulwesens auch in extrem abgelegenen Regionen entstehen und erhalten werden können.

 

2004 wurden Sanierungsarbeiten sowie Trainingsprogramme an drei Schulen durchgeführt, 2005 wurden 11 Schulen in den Gebieten Damxung und Namling (nördlich bzw. westlich von Lhasa) unterstützt. Die Verbesserungen kommen insgesamt 1400 Menschen zugute. 2006 wurde das Schulprogramm mit 2 Internatsschulen und 2 Volksschulen fortgesetzt.

 

Im Rahmen der Schulausbildung werden die Kinder auch von (westlichen) Ärzten betreut, wodurch die Gesundheit der Kinder verbessert und das Bewusstsein für hygienische Verhaltensweisen auch in die Familien Eingang findet. Durch die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden sind die Schulen in das staatliche Bildungssystem integriert und in ihrem Bestand auch langfristig sichergestellt.

 

Aufgrund der großen Nachfrage und der positiven Erfahrungen wird das Schulprojekt in Tibet in den nächsten drei Jahren fortgesetzt. Es wird mit zusätzlichen Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge und Dorfentwicklung ergänzt.


www.comunidadhumana.org



Wenn Sie eine Schule unterstützen wollen, klicken Sie bitte hier:


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