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ändliche Entwicklung im Arun-Tal

Solaranlagen für Krankenhäuser

Tibet

Gutsho Hospital

Gutsho Hospital ist ein kleines Krankenhaus, das am Arniko Highway (Overland-Verbindung Lhasa-Kathmandu) liegt. Es wurde 1995 eröffnet und seit damals läuft auch die Unterstützung durch Öko Himal, gespeist aus privaten Spenden. Es hilft besonders den Nomaden in dieser Gegend sowie der örtsansässigen Bevölkerung.

Die Energieversorgung des Krankenhauses ist eines der größten Probleme. Die meistens anzutreffende Lösung, ein Diesel-Generator, kommt aus Transport- und Umweltschutz-gründen nicht in Frage. Die Sonneneinstrahlung ist auf dem tibetischen Hochplateau aber sehr groß, sodass sich die Lösung der Energiefrage durch den Einsatz von Solarpaneelen anbietet. Die Stromversorgung ermöglicht die Betreuung der Kranken auch während der Nachtstunden und die sachgemäße Lagerung von Impfstoffen und Medikamenten. Die Krankenräume wie die Wohnräume des Personals könnten ebenfalls kostengünstig mit Solarstrom versorgt werden.

Im Jahr 2002 wurde eine Verbesserung der Ausstattung des Hospitals vorgenommen, die Krankensäle in ihrer Bausubstanz überholt und auch die klinische Abteilung durch eine zusätzliche Ausstattung auf ein höheres Niveau gehoben.


Tsome Hospital liegt in der Region Porong auf der Route nach West-Tibet. Der Bau wurde zur Gänze von Öko Himal finanziert. Das Krankenhaus versorgt die Nomaden in einem Umkreis von 3-4 Tagesmärschen und ist das einzige Hospital in der gesamten Region. Neben der westlichen Medizin wird auch die traditionelle chinesische und tibetische Medizin angeboten. Der Grossteil der Patienten wird ambulant behandelt.

Auch dieses Spital erhielt eine Solaranlage, wodurch die Lagerung von Impfstoffen und eine Nachtbetreuung der Patienten ermöglicht wurde. Die wichtigsten Räume des Hospitals wurden elektrifiziert, ebenso die Küche. Auch die Unterbringung für die Patienten wurde verbessert.

Tsome Hospital

Tsome Hospital


Das Yu Lo Koling Hospital Projekt

Bilderbuch

Die Klosteranlage Yu Lo Koling in der Provinz Sichuan wurde mit österreichischen Spendengeldern und in Zusammenarbeit mit Öko Himal errichtet. Sie bietet Studien- und Wohnräume für über 40 Nonnen, sowie ein Wirtschaftsgebäude. Frauen aus ganz Tibet kommen hierher, um zu studieren.

Da die Region Dzachuka im Hochgebirge liegt (4500 - 5000 m) und schwer zugänglich ist, gestaltet sich die medizinische Versorgung der lokalen Bevölkerung äußerst schwierig. Kranke müssen oft tagelang über schlechte Verkehrsverbindungen zum nächsten Spital transportiert werden. Das Yu Lo Koling Krankenhaus soll hier Abhilfe schaffen und den Menschen dieser Gebirgsregion die benötigte medizinische Betreuung bieten. 

Ende 2003 wurde der Bau fertiggestellt, für 2004 sind Einbau der Wasserversorgung sowie Ausstattung mit einer Solaranlage und Inneneinrichtung geplant.

Yulo Koling Hospital

 

Als Verbindung von tibetischer, chinesischer und westlicher Medizin, die sich untereinander ergänzen, ist das Spital die erste hochqualifizierte Einrichtung in diesem Gebiet. Neben einer Ambulanz und Krankenzimmern für etwa 50-100 Patienten soll das Projekt auch ein Ausbildungszentrum für medizinische Fachkräfte beinhalten.

 

 

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